KI für Keynote-Themen und Positionierung

Mein Freebie zur GSA WiCo 2026 am 26.–27. Februar 2026.

Für wen ist das? Speaker, Trainer und Berater, die KI sinnvoll für Positionierung, Marketing und die Verbesserung von Vorträgen nutzen wollen. Du bekommst konkrete Prompts, Praxisbeispiele und klare Grenzen, was sich (noch) nicht lohnt.

QR Code Feature KI für Keynote-Themen und Positionierung

Das Wichtigste

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Setzt KI ein, um Eure Arbeit zu erleichtern und schneller zu erledigen. Setzt sie nicht ein, um Dinge zu tun, die Ihr selbst nicht versteht!

KI – Wichtige Kennzahlen

“Token” sind Wort- oder Wortbestandteile, die fundamentalen “Atome” von KI-Systemen. Bei multimodalen KI-Systemen dienen sie auch als Grundlage zur Erzeugung von Video und/oder Audio. Die meisten KI-Systeme basieren auf sog. “Transformern”, einer Architektur, die neuronale Netze mit “Self-Attention” kombiniert.

Zahl der Parameter
In der Regel mehrere Milliarden, bis zu Hunderten von Milliarden. Die Parameter sind Teil eines KI-Systems und (für den Endnutzer) unveränderlich. Je mehr es gibt, desto schlauer kann das KI-System sein. Das Training (die Bestimmung dieser Parameter) ist sehr aufwendig und kostet bis zu Hunderten von Millionen Euro.
Größe des Kontextfensters
Zahl der Token, die ein KI-System gleichzeitig verarbeiten kann. In der Regel mehrere tausend Token. Allerdings verringert die Benutzung vieler tausend Token gleichzeitig die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich (grobe Faustregel: 10x mehr Token kann ~100x langsamer sein; abhängig vom Modell und Setting). Lädt man zu viele Dokumente gleichzeitig hoch, oder ein Chat wird zu lang, wird er am Anfang abgeschnitten.
Werkzeuge
Externe Funktionen, die ein KI-System aufrufen darf, z.B. Websuche, Dokumentensuche, Befehle ausführen etc. Viele KI-Provider bieten inzwischen eine automatische Websuche, dadurch ist der “Knowledge Cutoff” (Datum, bis zu dem das System trainiert worden ist) weniger sichtbar.

Lokale Sprachmodelle

Lokale KI-Systeme vermeiden einige Nachteile von KI-Systemen auf amerikanischen oder chinesischen Servern, haben aber auch Einschränkungen. Im Überblick:

Vorteile

  • Eingaben werden nicht systematisch ausgewertet.
  • Eingaben unterliegen oft weniger Inhaltsfiltern.
  • Können konform mit europäischen Datenschutzstandards betrieben werden, geeignet für Kundendaten.

Nachteile

  • Leistung hängt direkt an der eigenen Hardware.
  • Spitzenmodelle erfordern oft Hardware, die lokal selten verfügbar ist.
  • Werkzeuge für Websuche oder andere Integrationen sind nicht automatisch verfügbar und erfordern zusätzliche Integration.
  • Anbindung von Werkzeugen erfordert technische Expertise. Nur zu empfehlen für diejenigen, die WIRKLICH wissen, was sie tun!
  • Anfälliger für Prompt-Hacking, wenn externe Daten ohne Filter eingebunden werden.

In vielen Fällen sind sie die praktikabelste Möglichkeit, Kundendaten datenschutzkonform mit KI zu verarbeiten.

Hier sind die einfachsten Wege, lokale KI-Systeme zu installieren:

Jan.ai
Graphische Oberfläche, verfügbar für macOS, Windows und Linux. Bietet eine kleinere Sammlung an Sprachmodellen, die allerdings nicht unbedingt für die eigene Hardware optimiert sind. Unterstützt Werkzeuge (MCP-Tools), die Integration ist aber weniger nahtlos als bei Cloud-Anbietern.
Jan.ai ist Open Source.
Fazit: Gut zum einfachen, schnellen Starten in Minuten. Unter Umständen enttäuschend, wenn man vorher mit Websuche oder Videotools gearbeitet hat.
LM Studio
Graphische Oberfläche, verfügbar für macOS, Windows und Linux. Bietet eine mittlere Sammlung an Sprachmodellen, teilweise auch optimiert für die eigene Hardware (z.B. MLX für macOS). Technische Expertise für fortgeschrittene Nutzung oder für die Integration von Werkzeugen notwendig.
LM Studio ist nicht Open Source (GUI), aber kostenlos in der Basisversion.
Fazit: Gut für komplexere Anwendungen, kann mit dem technischen Verständnis des Anwenders mitwachsen.
ollama mit Open WebUI
Während ollama primär CLI/Server ist (es gibt aber inzwischen eine offizielle App), bietet Open WebUI eine graphische Oberfläche ähnlich Claude, ChatGPT etc. für den Unternehmenseinsatz. Letztere kann auch OpenAI-kompatible APIs integrieren.
Beide sind Open Source (Open WebUI mit Branding-Klausel).
Fazit: Für technikaffine Teams oder KMUs, die intern KI einsetzen und mindestens einen Angestellten in Teilzeit abstellen können und wollen.

Weitere Lösungen sind nur für größere Unternehmen interessant, die Budget für ein eigenes Projektteam haben!

Speak More – Marketing

Im Folgenden stelle ich drei Elemente vor:

  1. Das Schreiben eines “Customer Avatar” (der Zielkunde), auf den ein Angebot zugeschnitten werden kann.
  2. Das Schreiben von LinkedIn Posts mit der eigenen Stimme, dem eigenen Stil und der eigenen Haltung mit ChatGPT.
  3. Das Simulieren eines Nutzerinterviews, um gute Fragen für reale Interviews zu finden.

Customer Avatar

Wichtig: Der Customer Avatar ist NICHT identisch mit dem Audience Avatar!

Der Customer Avatar trifft die Kaufentscheidung, unterscheidet sich aber vom Publikum, das sich die Präsentation anhört. In der Softwarewelt unterscheiden wir zwischen Projektmanager und Endnutzer (und natürlich noch weiteren Rollen). Für einen Dienstleister ist es wichtig, zu verstehen, dass der Projektmanager darüber entscheidet, uns das Geld zu geben. Der Endnutzer aber darüber entscheidet, dem Projektmanager das Geld zu geben!

Hier ist ein Prompt, um einen Customer Avatar (den “Käufer”) einer Speaker-Website zu identifizieren. (Ich habe ihn durch mehrfache Iterationen mit ChatGPT geschrieben.) Ihr könnt ihn nutzen, um

Prompt für Kundenavatar
Speaker-Einkäufer
Analyze the website at: link to identify the most likely buyer/customer avatars for booking this keynote speaker.

#### Rules

* Use only information found on the site.
* For every claim, tag it as EVIDENCE (with quote + page) or INFERENCE (with reasoning).
* If you cannot support a point, write INSUFFICIENT EVIDENCE and explain what’s missing.
* Produce max 2 primary avatars + 1 secondary only if strongly supported.
* Provide a Strength of evidence score (0–5) for each avatar.

##### Step 0 — Pages reviewed
List the pages/sections used (e.g., Home, Keynotes, Topics, About, Clients, Testimonials, Media kit, FAQ, Contact, Blog).

##### Step 1 — Extract signals
Create a compact “signals” list/table containing:
* Target audience labels used on-site (roles/industries/events)
* Stated problems/pain points
* Promised outcomes
* Proof (client logos, testimonials, metrics, case studies, media)
* CTAs and booking instructions (direct, bureau, etc.)

##### Step 2 — Customer avatars (ranked)
For each avatar:

1. Core Firmographics/Demographics
    * Role/title (buyer vs end-audience)
    * Industry
    * Company size (range)
    * Event type (conference, sales kickoff, leadership offsite, etc.)
    * EVIDENCE (quotes + page) + INFERENCE (if needed)
2. Pain Points (3–5)
    * Include direct quotes where available
    * Why they matter strategically (tie to event goals / business impact)
3. Goals & Motivations
    * Desired outcomes (business + event)
    * Emotional drivers (status, safety, inspiration, credibility)
    * Evidence vs inference clearly separated
4. Objections & Risk Factors
    * Buying fears (ROI, relevance, audience fit, delivery quality, controversy, logistics)
    * Internal blockers (procurement, committee, budget cycles, stakeholder alignment)
5. Buying Process (keynote-specific)
    * Decision maker(s) + influencers (event lead, marketing, HR/L&D, exec sponsor, procurement)
    * Typical triggers
    * Proof required (demo video, references, topic customization, outcomes, social proof)
    * Booking path: direct vs bureau/agency vs platform (state what the site suggests)
6. Use Case Scenarios (3)
    * Scenario + audience + desired change + success metric
7. Who this is NOT for
    * Disqualifiers based on content/positioning
8. Competitive Alternatives (4 buckets)
    * Other speakers, celebrity, training/workshop, internal/free content  
      For each: why chosen, why rejected, differentiation angle.
9. Strategic Messaging Implications  
Deliver:
    * Positioning one-liner
    * 3 homepage headlines
    * 5 proof points to foreground
    * 3 CTAs
    * 3 phrases/claims to avoid

##### Step 3 — Missing evidence + verification questions
List the top missing info and the questions you’d ask to confirm/refute your inferences.

Vergesst nicht, in der Anfrage den <link> richtig zu ersetzen!

LinkedIn Posts mit ChatGPT

Für LinkedIn Posts empfiehlt es sich, einen Custom GPT zu nutzen, der auf bestehende, funktionierende Posts zurückgreifen kann, um sich am Schreibstil und an der Haltung zu orientieren.

Wenn Ihr das weglasst, könnt Ihr natürlich trotzdem Feedback zu Euren Entwürfen nutzen. Dann aber klingen alle Vorschläge, Formulierungen und Ideen zu Euren Posts nach KI-Müll.

Erstellt einen Custom GPT mit einem eigenen Systemprompt, dem Customer Avatar von weiter oben und einer Sammlung von Euren gut gelaufenen Beispielposts (leider nur Text). Optional: Conversation Starters.

ACHTUNG! Stellt diesen GPT auf “Privat”, weil er persönliche Daten enthält.

Custom GPT

Die Felder füllt Ihr wie folgt aus:

Prompt für LinkedIn Posts
LinkedIn Assistant Prompt
# LinkedIn Post Ideation System Prompt

## Rolle
Du bist ein spezialisierter LinkedIn-Ghostwriter und Sparringspartner für deutschsprachige Tech-Thought-Leadership-Posts.
Du arbeitest ausschließlich für die Zielgruppe, die im hochgeladenen Kundenavatar beschrieben ist, und schreibst streng im Stil der hochgeladenen Beispielposts.

## Kundenavatar und Schreibstil
Der Kundenavatar ist in avatar.txt, Beispiele für erfolgreiche Posts in posts.txt.

## Deine Hauptaufgabe:
* Post-Ideen entwickeln
* bestehende Entwürfe stilistisch schärfen
* Reichweite innerhalb der Zielgruppe maximieren, ohne Clickbait, Marketing-Buzzwords oder Oberflächlichkeit.

## Zwingende Stilregeln
Halte dich immer an diese Regeln:
Sprache: Deutsch
* Anrede: konsequent „Du“
* Ton: direkt, reflektiert, praxisnah, leicht provokant, nie polemisch, erfahrungsbasiert („Ich habe erlebt …“, nicht „Man sollte …“)
* Struktur:
    1. Starker Hook in den ersten 1–2 Zeilen (Story, Zuspitzung, Frage, Widerspruch)
    2. Kurze Absätze, viele Zeilenumbrüche (LinkedIn-Scanbarkeit)
    3. Konkretes Beispiel oder Denkfehler
    4. Klarer Lernpunkt / Perspektivwechsel
    5. Abschluss mit offener Frage oder Challenge

## Formatierung:
* sparsam, funktional eingesetzte Emojis (⚠️ ✅ 👉 ❓)
* Aufzählungen mit ✅ / ⚠️ / 👉 bevorzugen
* Keine: Marketing-Claims, absoluten Wahrheiten, Buzzword-Listen, Motivations-Phrasen, KI-„Magie“-Narrative

## Inhaltliche Leitplanken
### Bevorzuge Themen wie:
* Software-Engineering-Realität vs. Management-Narrative
* Nutzerinterviews, Produktentscheidungen, Fehlannahmen
* KI als Werkzeug (nicht Entscheider)
* Sicherheit, Privacy, On-Prem vs. Cloud
* Usability-Fails aus der Praxis
* Langfristige Wartbarkeit, technische Schulden
* Historische Parallelen („Das gab es früher schon …“)
### Vermeide:
* Anfänger-Erklärungen
* Tutorials
* Tool-Werbung
* Allgemeine Karriere-Tipps

## LinkedIn-Algorithmus (implizit zu berücksichtigen)
### Optimiere ohne es zu erwähnen für:
* Starke Early Engagement Triggers (Meinungsfrage, Erfahrung, Dilemma)
* Diskussion statt Zustimmung
* Lesbarkeit auf Mobile (kurze Zeilen!)
* Kommentare statt Likes
* Authentizität vor „Viralität“

## Arbeitsweise
### Wenn der Nutzer:
*„Ideen“ verlangt → Liefere 3–5 konkrete Post-Ideen mit:
    1. Hook-Satz
    2. Kernaussage
    3. Diskussionsfrage
* einen Entwurf liefert → Überarbeite ihn:
    1. ohne neue Inhalte zu erfinden
    2. ohne Ton oder Haltung zu verändern
    3. mit Fokus auf Klarheit, Zuspitzung und Scanbarkeit
* Feedback wünscht → Beurteile:
    1. Stiltreue
    2. Relevanz für den Avatar
    3. Diskussionspotenzial
    4. Qualitätskontrolle (intern, vor jeder Antwort)

## Frage dich still:
* Würde der definierte Leser nicken oder widersprechen wollen?
* Klingt das nach echter Erfahrung oder nach Lehrbuch?
* Würde das ein Tech-Entscheider kommentieren wollen?
Wenn nicht → überarbeiten.

## Letzte Regel
* Du bist kein generischer Content-Generator.
* Du bist ein präziser Verstärker der Stimme, Haltung und Erfahrung des Nutzers.

Bitte passt den Prompt noch auf Euer Zielpublikum an. Die erzeugten Texte sind nicht schlecht, wenn Ihr 15-25 Eurer eigenen Posts aufnehmt. Ich verwende aber gerne im Prompt noch eine eigene Story mit der Bitte, den Post darauf aufzubauen. Dann habe ich Schreibstil+Authentizität.

Grundsätzlich:

  • Die Posts sollten nicht schlechter laufen als ohne ChatGPT, aber schneller und einfacher geschrieben werden.
  • Nach meiner Beobachtung performen KI-generierte Bilder auf LinkedIn oft schlechter. Daher entweder die üblichen, langweiligen Selfies verwenden. Oder reine Textposts.

Interviews

Nutzerinterviews sind das Thema von meinem Buchbeitrag zu Unternehmensstärke – 15 Essays für mehr Erfolg.

Unternehmensstärke -- 15 Essays für mehr Erfolg

Hier ist ein Beispiel für ein simuliertes Nutzerinterview mit einem Nutzeravatar (nicht zwingend der Kaufentscheider!).

Nutzerinterview
Setup
Lassen Sie Höflichkeitsfloskeln
weg, antworten Sie kurz und präzise. Stellen Sie bei Bedarf weitere
Fragen zur Klärung. Antworten Sie erst, wenn Sie genügend
Informationen haben.

Ich werde ein Benutzerinterview führen.

Versetzen Sie sich bitte in die Rolle eines A&amp;R-Managers bei einem
kleinen Musiklabel. Ihre Aufgabe ist das Scouting und die Entwicklung
von Talenten, und Ihr Erfolg hängt in hohem Maße von der Pflege und
dem Ausbau eines umfangreichen Netzwerks von Branchenkontakten ab. Ein
effektives Beziehungsmanagement ist von zentraler Bedeutung für Ihre
Rolle. Sie müssen nicht nur den Überblick über die zahlreichen
Interaktionen behalten, sondern auch diese Verbindungen im Laufe der
Zeit pflegen und stärken.

Ich habe kürzlich ein Abonnement für eine professionelle Musik-Netzwerkplattform erworben, um die Suche nach neuen Talenten zu verbessern und mein Branchennetzwerk zu erweitern.

Das Hauptproblem war die effiziente Identifizierung und Kontaktaufnahme mit potenziellen Künstlern und Branchenkollegen.

Follow up Privatnutzung
Setzen Sie das Werkzeug nur geschäftlich oder auch privat ein?

Das Werkzeug wird ausschließlich geschäftlich eingesetzt.

Follow up Umgebung
Nutzen Sie es nur von einem Desktop-PC aus oder auch von einem Mobiltelefon aus?

Ich nutze die Plattform sowohl von meinem Desktop-PC als auch von meinem Mobiltelefon aus.

Follow up Kosten
Was sind die monatlichen Kosten des Abonnements?

Die monatlichen Kosten des Abonnements betragen etwa 100 USD.

Speak Better – Keynote verbessern

Hier habe ich drei Elemente:

  1. Zuschaueravatar schreiben
  2. Feedback und Verbesserungen zu Probevortrag
  3. Was ich zurzeit nicht empfehle

Zuschaueravatar

Der Zuschaueravatar beschreibt die Person, die im Publikum sitzt. Diese ist NICHT identisch mit dem Käuferavatar, der entscheidet, ob Ihr einen Scheck bekommt! (Sie kann allerdings Einfluss darauf haben, ob der Käufer Euch das nächste Mal wieder bucht oder nicht!)

Zuschaueravatar
Prompt Zuschaueravatar
Analyze the event website at: link
Analyze the speaker introduction at: link
Identify the most likely attendee avatars for this event where the keynote speaker is presenting.

## Rules
* Use only information found on the event website and speaker introduction.
* For every claim, tag it as:
    * EVIDENCE (quote + page/section)
    * INFERENCE (with reasoning based strictly on available signals)
* If you cannot support a point, write INSUFFICIENT EVIDENCE and explain what’s missing.
* Produce max 2 primary attendee avatars + 1 secondary only if strongly supported.
* Provide a Strength of Evidence score (0–5) for each avatar.

## Step 0 — Pages Reviewed
List the pages/sections used (e.g., Home, About the Event, Target Audience, Agenda, Speakers, Theme, FAQ, Registration, Sponsors, Venue, Past Events).

### Step 1 — Extract Signals
Create a compact “signals” table including:
* Stated target audience (roles, industries, career stages)
* Event positioning (theme, transformation, promise)
* Session titles and framing
* Language indicating challenges or aspirations
* Ticket types / pricing tiers (if visible)
* Sponsor types
* Community language (networking, learning, certification, etc.)
* Speaker positioning (expertise, authority, angle)
* Implied expectations from attendees

Separate clearly:
* Direct audience labels (EVIDENCE)
* Implied attendee types (INFERENCE)

### Step 2 — Attendee Avatars (Ranked)
For each avatar:

#### 1. Core Demographics / Professional Context
* Role/title
* Career stage (emerging, mid-level, senior, executive, founder)
* Industry
* Organization size (if inferable)
* Geographic scope (local, national, international)
* EVIDENCE (quotes + page) + INFERENCE (if needed)

#### 2. Current Challenges (3–5)
* Professional struggles reflected in event theme
* Industry pressures implied by session topics
* Skills gaps suggested by speaker positioning
* Why these challenges matter strategically
Clearly separate:
* EVIDENCE (direct wording from site)
* INFERENCE (reasoned extrapolation)

#### 3. Goals &amp; Motivations
Professional goals
* What they want to improve, achieve, or learn

Personal drivers
* Status, belonging, recognition, career advancement, thought leadership, influence, security, innovation

Tag evidence vs inference clearly.

#### 4. Emotional State on Arrival
* What are they likely feeling when attending?
    * Overwhelmed? Curious? Ambitious? Skeptical? Isolated?
* What transformation does the event promise them?
* What emotional outcome is implied?
Support with evidence where possible.

#### 5. Decision to Attend
* Who typically decides to attend? (self-funded, employer-sponsored, association member)
* Likely triggers:
    * Certification
    * Networking
    * Trend awareness
    * Skill upgrade
    * Industry requirement
* Budget sensitivity indicators (if visible)
* INSUFFICIENT EVIDENCE if unclear.

#### 6. Use Case Scenarios (3)
For each scenario:
* Situation before event
* Why this attendee chooses THIS event
* What session (especially keynote) addresses their need
* Desired outcome after returning to work
* Observable success metric

#### 7. Who This Event Is NOT For
Define exclusion criteria based on:
* Tone
* Pricing
* Topic depth
* Industry specificity
* Experience level
Only use supported signals.

#### 8. Competing Alternatives (Attendee Perspective)
4 alternative options attendees might choose instead:
* Other industry conferences
* Online courses / webinars
* Internal company training
* Industry associations
* Free digital content

For each:
* Why they might choose it
* Why this event differentiates itself

#### 9. Strategic Messaging Implications (Attendee-Focused)
Deliver:
* Attendee positioning statement (1 sentence)
* 3 headline angles to attract this avatar
* 5 proof points to emphasize
* 3 emotional hooks
* 3 objections to preempt
* 3 phrases/claims to avoid

### Step 3 — Missing Evidence + Verification Questions
List the most important unknowns that would refine the attendee avatar:
* Demographic breakdown?
* Returning vs first-time attendees?
* Ticket buyer vs participant split?
* Industry distribution?
* Post-event outcome data?
Write the specific questions needed to validate assumptions.

---
If the website lacks sufficient information to build strong attendee avatars, explicitly state that and explain what additional data would be required.

Bitte denkt daran, die Links auszufüllen!

Die Antwort ist recht lang und unhandlich: download Antwort als PDF

Zur Weiterverwendung kürzen:

Zusammenfassen
Please write a specific persona for the primary avatar 1. Make it concise and to the point.

Persona — Primary Avatar 1

“The Established Independent Speaker Modernizing with AI”

Name (fictional): Markus Keller
Age: 42–55
Location: German-speaking region
Role: Full-time professional keynote speaker & trainer
Business model: Solo entrepreneur, occasional subcontractors (designer, VA)
Revenue: Mid–high five to low six figures annually (INFERENCE based on professional conference pricing + business-focused agenda)

Professional Context

  • Has been speaking/training for 5–15+ years.
  • Sells keynotes, in-house trainings, and workshops to corporate clients.
  • Feels market pressure to integrate AI into content and delivery.
  • Member or prospective member of a professional speakers’ association.

Evidence basis:

  • Target audience: “Speakerinnen, Speakern, Trainer*innen und Coaches.”
  • Focus on “Speaking- und Trainingsgeschäft.”
  • Sessions on “Speakerbusiness beschleunigen” and “Keynote-Themen und Positionierung.” (Source: Winter Conference event page)

Core Pain Points

  1. Feels AI is reshaping expectations faster than he adapts.
  2. Unsure how to use AI without harming credibility.
  3. Needs sharper positioning in a crowded market.
  4. Wants faster content production without losing originality.
  5. Concerned about ethical and security implications (deepfakes, AI safety).

Evidence basis:

  • “KI verändert alles…”
  • “KI in der Praxis…”
  • Sessions on ethics, deepfakes, safety.
  • Session on positioning and business acceleration.

Goals

  • Redesign 1–2 keynotes to integrate AI credibly.
  • Define a clear AI-informed positioning statement.
  • Implement repeatable AI workflows for research, slide creation, and proposal writing.
  • Leave with concrete language to explain responsible AI usage to clients.

Emotional State on Arrival

  • Curious but slightly pressured.
  • Energized by opportunity but aware of risk.
  • Doesn’t want to be seen as outdated.

Buying Motivation

  • Sees AI as both threat and leverage.
  • Values practical application over hype.
  • Wants community validation and peer exchange
  • Will invest €549–€729 if outcomes feel implementable.

What Success Looks Like After the Event

  • Updated keynote titles and sharper positioning.
  • A documented AI workflow.
  • Clear ethical stance for client conversations.
  • At least 3 valuable peer connections.

Probevortrag – Feedback und Verbesserungen

KI kann beim inhaltlichen Feinschliff helfen: Struktur, Klarheit, Straffung, Beispiele. Ich habe mein Transkript hochgeladen und um Feedback aus der Sicht des Publikumsavatars gebeten. Zunächst einmal hilft das, Klarheit zu gewinnen, wo Euer Vortrag passt und wo er nicht passt.

Grundsätzlich: Übernehmt Vorschläge nur, wenn sie wirklich zu Euch passen.

Feedback zum Transkript
Feedback zum Vortrag
Stell Dir vor Du bist ein Besucher der GSA WiCo 2026:
https://germanspeakers.org/gsa-events/winter-conference/

Dein Hintergrund:
* Mitglied der GSA (German Speakers Association)
* Alter: 38
* Beruf: Professional Speaker, Trainerin &amp; Coach
* Branche: Persönliche Entwicklung, Leadership &amp; digitale Fähigkeiten
* Etabliert als Speakerin, willst Positionierung und Relevanz im KI-Zeitalter stärken
* Fokus: wie KI im Speaking-Business echten Mehrwert schafft (Praxis, Inhalte, Angebote)
* Erwartest konkrete Tools + Konzepte, nicht nur Buzzwords.
* Mittleres Verständnis von KI, sucht praxisnahe Anwendung im eigenen Business.
* Arbeitest mit Coaches, Trainern und HR-Entscheidern zusammen.
* Fokus auf konkrete Takeaways zur Integration von KI in Vortrag, Marketing, Business-Modelle.
* Ergebnis-Erwartung: Praktische KI-Methoden für Keynotes, Positionierung &amp; Angebotsentwicklung. Netzwerk zu Speakern, Coaches, Agenturen.

Du siehst Dir die Präsentation von Dr. Wolfram Schroers an. Bitte gib mir Feedback, wo sie Deine Erwartungen nicht erfüllt hat.
--- Transcript (ohne Folien):
[...]

Kurzfazit aus Besuchersicht

Die Präsentation war intellektuell interessant, aber strategisch zu wenig fokussiert auf mein Business als Speakerin im KI-Zeitalter.

Ich habe verstanden:

  • Dass KI Mittelmäßigkeit ersetzt
  • Dass menschliches Feedback wichtig ist

Ich habe nicht klar genug verstanden:

  • Wie ich mich konkret besser positioniere
  • Wie ich mit KI neue, relevante Angebote entwickle
  • Wie ich KI nutze, um mehr Wirkung, nicht nur Effizienz zu erzielen

Wenn Du willst, kann ich Dir im nächsten Schritt sagen, wie dieselbe Präsentation meine Erwartungen voll getroffen hätte – ohne länger zu werden.

Ein Feedback war, dass meine Stories langweilig waren. Hier ist eine Möglichkeit, Ideen zur Verbesserung der Stories zu finden:

Beispiel: Story überarbeiten
Fallhöhe
Basierend auf Michael Rossiers Konzept der &#34;Fallhöhe&#34;, um eine Pointe
effektiv zu machen, liefere mir bitte einen Vorschlag, wie ich die
Geschichte des Talks bei der WiCo 2026 umstellen könnte, um ihre
Darstellung stärker zu machen.

Basierend auf Michael Rossiers Konzept der „Fallhöhe“ (Setup → Erwartung → Bruch → neue Bedeutung) liegt das Hauptproblem Deines Talks darin, dass die emotionale und inhaltliche Fallhöhe zu früh eingelöst wird – und danach nichts Größeres mehr kommt. Hier ein konkreter Vorschlag zur Umstellung der Story-Architektur, ohne mehr Zeit zu brauchen.

Zum Storyfeedback gab es viele Iterationen und ich habe auch nicht alles übernommen. Wichtig für mich war, dass ich mehrere Iterationen machen konnte, ohne dass ich Probevorträge vor echtem Publikum gehalten habe. Ergebnis: Zeitersparnis!

Was ich nicht empfehle

Nach dem jetzigen Stand der Technik empfehle ich KEINE KI zum Feedback zu Vortragsstil, Körpersprache und Delivery.

Diese Systeme sind noch in den Kinderschuhen und richten sich eher an Gelegenheitsspeaker. Professionelles Feedback eines echten Regisseurs oder Speakingcoaches können sie auf gar keinen Fall ersetzen!